• Ich habe noch nie ein Foto gemacht, wie ich es beabsichtigt hatte. Sie sind immer schlechter oder besser.

    – Diane Arbus –

    SÖND WILLKOMM!


    Die Appenzeller Hügellandschaft und die sich daraus erhebenden Berge des Alpsteins bieten eine grossartige Abwechslung. Traditionelle Appenzellerhäuser, tiefblaue Bergseen und einzigartige Wetterstimmungen sorgen für stets neue Motive. Egal ob im tiefsten Winter oder an heissen Sommertagen, zu jeder Jahreszeit findet man Orte zum verweilen. Genau so sind die nachfolgenden Bilder entstanden.

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    Die Sage vom Riesen Säntis


    Der markante Gebirgszug des Alpsteins und die Landschaft mit den unverkennbaren Bauernhäusern auf praktisch jedem Hügel prägt so manches typische Bild des Appenzellerlands. Erschaffen hat hat dies Säntis-Riese.

    Der Riese lebte vor vielen Jahren direkt unter dem Säntis. Jedoch war er sehr einsam und ihn plagte die Langeweile. Auf seinen Ausflügen zum Bodensee fand er gefallen an den dortigen Städten und dem geselligen Treiben. Er beschloss im Appenzellerland eine Stadt zu errichten. Helfen sollten ihm bei diesem Vorhaben die Handweker-Zwerge aus dem naheliegenden Montafon. Sie fertigten für den Riesen schmucke Bauernhäuser und Scheunen. Als sie ihr Werk vollendet hatten, steckten sie alles in einen grossen Sack und der Riese machte sich auf den Heimweg Richtung Appenzellerland.
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    Als er gerade über den Säntis kletterte, riss die Spitze ein Loch in seinen Sack hinein. Überall purzelten die Häuser hinaus. Als der Riese sein Missgeschick bemerkte, war er so zufrieden mit dem Anblick, dass er beschloss, sein Werk so zu belassen und sich fragte, wie er nur auf die Idee kommen konnte, eine Stadt bauen zu wollen.

    Dem Riesen Säntis verdanken wir heute diesen einzigartigen Anblick. Sönd Willkomm!
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